Der Friedhof am Meer
Anfang des 18 Jhs, wurde die unbewohnte Halbinsel als Weidegebiet durch die Inselbewohner genutzt. Im Jahr 1816 gründeten die Weidepächter die erste Kolonie an diesem Ort und legten somit den Grundstein für die erste Siedlung. Zeitgleich wurde auch dieser Friedhof gegründet. Warum wurde der Friedhof direkt am Strand errichtet? Dies liegt daran, dass die damaligen Einwohner Die ersten Toten an ein Dromedar banden und ihn in einem Trauerzug 40 km weit zur nächsten Kirche trugen. Da dieser Weg einfach zu weit war, wurde er direkt neben der damaligen Siedlung am Strand errichtet.
Die Kolonie zählte 28 Bewohner im Jahre 1823. Hinzu kamen Wanderhirten, die jedoch hier nur zeitweise lebten. Durch lange Dürreperioden konnte das Vieh hier nicht mehr gehalten werden und die Bewohner begannen wegzuziehen. Mitte des 20 Jhs. lebten hier noch 6 Familien. Mittlerweile sind wieder einige dazugekommen, die man als „Aussteiger“ bezeichnen kann. In den 60iger Jahren hat man solche Leute noch als Hippies bezeichnet. Leute für die ein minimales Leben völlig ausreichend ist.
Auf dem Friedhof wurden nicht nur Leute aus der Siedlung beigesetzt, sondern auch unbekannte Personen, die an der Küste vom Meer angespült wurden.
Das Besondere an diesem Friedhof ist, dass die Toten hier im Strandsand begraben wurden. Das Grab wurde dann mit Lavasteinen eingefriedet. Durch den Wind und die dadurch zustande kommende Sandbewegung, verändert sich der Friedhof kontinuierlich von seinem Aussehen. Mal bilden sich kleine Dünen auf dem Friedhof, einige Zeit später sind diese wieder weg. Hinzu kommt, dass dieser Freidhof wohl den schönsten Ausblick direkt auf das Meer hat, im Hintergrund ist er von alten Vulkanbergen umrandet.














