Die Schule der Partei
1979 wurde die Bezirksparteischule auf einer Fläche von rund 10.000 qm2 fertiggestellt. Die Anlage besteht aus dem Internatsgebäude, welches ein 6 geschossiger Plattenbau aus Wohnungsbauelementen mit 174 Zweibettzimmern ist, einer 2 geschossigen Mensa mit großem Speisesaal für ca. 200 Personen, ein Cafe‘ für ca. 120 Personen, sowie dem 4 geschossigen Lektionsgebäude mit Hörsaal für rund 500 Personen. Alles wurde als Kompaktbau errichtet.
Der politische Werdegang hing davon ab, welchen Schulstufen man besucht hat. Als Erstes musste man eine Kreisparteischule für Abendkurse besuchen, dann konnte man auf eine Bezirksparteischule für ein einjähriges „Studium“ gehen. An der Spitze stand die Parteihochschule Karl Marx in Berlin. Üblicherweise konnten die höheren Stufen nur besucht werden, wenn die vorige Stufe absolviert wurde.
Grundsätzlich wurde aber auf allen Stufen dasselbe Ziel verfolgt. Dieses war die Introduktion der Bevölkerung mit Parteidenken. Eine weitere Funktion war die Befüllung unbeliebter Posten der Partei, wie zum Beispiel als Bürgermeister kleiner Gemeinden. So wurden Absolventen verpflichtet, auch solche Posten zu besetzen, für die sich sonst kaum Personen mit Abschlüssen interessierten.
Nach der Wende wurde das Objekt von der Treuhand übernommen. Diese verkaufte es 1992 an eine GmbH die de Flächen an die Fachhochschule für Arbeitsverwaltung vermietete. Diese zog jedoch im Jahr 2000 aus dem Gebäude aus. Ab da an stand das Objekt leer. Durch diverse Altlasten wie Asbest ist ein Abriss des Objekts nicht so einfach und sehr kostenintensiv. Im Jahr 2003 soll ein Hamburger Investor das Gelände erworben haben, um dort Wohnungen zu bauen. Passiert ist jedoch nichts. Im Jahr 2024 wollte dort ein Investor aus dem Süden, Wohnraum schaffen. Nur ein Jahr später, machte der Investor einen Rückzieher.
Im Jahr 2013 verwüstete ein Feuer den ehemaligen Hörsaal und brachte diesen komplett zum Einsturz. Im Jahr 2023 legten dort Jugendliche binnen 2 Tagen hintereinander Brände in der ehemaligen Schule. Diese wurden jedoch gefasst.
Die Schule der Partei
1979 wurde die Bezirksparteischule auf einer Fläche von rund 10.000 qm2 fertiggestellt. Die Anlage besteht aus dem Internatsgebäude, welches ein 6 geschossiger Plattenbau aus Wohnungsbauelementen mit 174 Zweibettzimmern ist, einer 2 geschossigen Mensa mit großem Speisesaal für ca. 200 Personen, ein Cafe‘ für ca. 120 Personen, sowie dem 4 geschossigen Lektionsgebäude mit Hörsaal für rund 500 Personen. Alles wurde als Kompaktbau errichtet.
Der politische Werdegang hing davon ab, welchen Schulstufen man besucht hat. Als Erstes musste man eine Kreisparteischule für Abendkurse besuchen, dann konnte man auf eine Bezirksparteischule für ein einjähriges „Studium“ gehen. An der Spitze stand die Parteihochschule Karl Marx in Berlin. Üblicherweise konnten die höheren Stufen nur besucht werden, wenn die vorige Stufe absolviert wurde.
Grundsätzlich wurde aber auf allen Stufen dasselbe Ziel verfolgt. Dieses war die Introduktion der Bevölkerung mit Parteidenken. Eine weitere Funktion war die Befüllung unbeliebter Posten der Partei, wie zum Beispiel als Bürgermeister kleiner Gemeinden. So wurden Absolventen verpflichtet, auch solche Posten zu besetzen, für die sich sonst kaum Personen mit Abschlüssen interessierten.
Nach der Wende wurde das Objekt von der Treuhand übernommen. Diese verkaufte es 1992 an eine GmbH die de Flächen an die Fachhochschule für Arbeitsverwaltung vermietete. Diese zog jedoch im Jahr 2000 aus dem Gebäude aus. Ab da an stand das Objekt leer. Durch diverse Altlasten wie Asbest ist ein Abriss des Objekts nicht so einfach und sehr kostenintensiv. Im Jahr 2003 soll ein Hamburger Investor das Gelände erworben haben, um dort Wohnungen zu bauen. Passiert ist jedoch nichts. Im Jahr 2024 wollte dort ein Investor aus dem Süden, Wohnraum schaffen. Nur ein Jahr später, machte der Investor einen Rückzieher.
Im Jahr 2013 verwüstete ein Feuer den ehemaligen Hörsaal und brachte diesen komplett zum Einsturz. Im Jahr 2023 legten dort Jugendliche binnen 2 Tagen hintereinander Brände in der ehemaligen Schule. Diese wurden jedoch gefasst.













































































































































